Scales of War, die Schuppen des Krieges

Gluts Tagebuch: 18. Tag des 7. Monats

Nach dem Nickerchen kährten wir in die Kavernen zurück und benutzten den Schlüssel an dem Tor in den Finsterschatten. Es war ein komisches Gefühl da durch zu treten, so ähnlich wie wenn man in Seifenwasser getunkt wird. Einfach irgendwie falsch.

Wir traten in einen Raum der dem glich aus dem wir kamen, aber alles war irgendwie umgekehrt. Alles war z.B. schwarz statt weiß. In dem Raum war außerdem noch ein anderes Portal, dass Bäume innerhalb eines Gebäudes zeigte. Wie wir später heraus fanden, konnten wir dort nicht hindurch. Im Raum fanden wir Kampfspuren, Blut und abgebrochene Waffen, aber keine Laichen. Spuren, die eindeutig Modra zugeordnet werden konnte, fürten nach draußen.

Draußen sahen wir eine düstere Landschaft, durchzogen von einem Lavafluss, der aus einem Vulkan strömte. Die Vegetation war öhde und der Himmel wolkenverhangen. Etwa eine Viertelmeile von uns entfernt begann ein sehr großes Heerlager aus verschiedensten Zelten, besiedelt von Tausenden Söldnern aller möglichen Rassen. Dazwischen stand ein großer Turm und am Fluss ein weiteres großes Gebäude.

Wir wollten uns langsam ranschleichen, wurden dann aber von versteckten Dunklen aufgefordert sofort zurück ins Lager zu gehen. Die dachten wohl wir sinnt auch Söldner hier. Wir versuchten Informationen über diesen Ort, der Umbraforge genannt wird, zu sammeln.

Der wichtigste Mann von Umbraforge scheint Sarshaan zu sein, ein Shadar-Kai der als extrem erfolgreicher Händler Söldner in viele Länder und Ebenen verkauft. Er ist der Chef der Händlervereinigung “Schwarze Pfeile” und hat den Ruf, das Könige und Generäle ihm viel Geld zahlten, damit er auf ihre Seite kam, nur um sie dann mittendrin die Seite zu wechseln. Vielleicht ist er doch ein Gnom.

Modra scheint seine rechte hand hier gewesen zu sein, doch er ist in Ungnade gefallen, als er ein Waffengeschäft machte, das Sarshaan schon abgelehnt hatte. Dabei handelte es sich wohl um die Geschichte mit Overlook bzw. Bordrins Wache.

Allerdings schien niemand ihn seit gestern gesehen zu haben. Wir bekahmen den Tipp doch mal bei Hanni und Nanni zu fragen, seine beiden ehemaligen Freundenmädchen. Auf dem Weg dahin gingen wir über einen Trainingsplatz und wurden dort von einer Gruppe Ogern angesprochen und angegriffen.
Krush-Ahr kümmerte sich um deren Haustier, einen riesigen spuckenden Käfer, Groll und Largo stachelten mich an die Oger so schnell wie möglich zu zerhacken. Was auch gelang. Diese riesigen, kräftigen Oger waren in Sekundenschnelle von uns zu Boden gebracht, konnten aber noch ein paar kräftige Hiebe austeilen. Sie hatten wohl nicht damit gerechnet, dass wir so schnell zielgerichtet losschlugen.

Das machte richtig Eindruck auf dem Platz und Largo fand im Gespräch heraus, dass Sarshaan in der Gießerei wohl Experimente mit Wesen, z.B. Sklaven, macht, um irgendwelche Kreaturen zu kreieren.

Wir versuchten weiter Modra zu finden, was uns nicht gelang. Als wir ratlohs durch die Gegend gingen, sprach uns plötzlich eine Shadar-Kai an, die sich als Leena vorstellte. Sie hatte wohl mit Modra zusammen gearbeitet, bis er den Deal mit Overlook gemacht hat.

Leena hatte gehört, dass Modra zurück gekährt war und warum. Er wolle sich wohl an Sarshaan rächen, indem er Sarshaans Pläne für seine Kreaturen zerstört und die Energien der Gießerei in Sarshaans Turm umleitet, um ihn zu vernichten.

Leena nahm an, dass dies Modra nicht gelingen würde, und dass sein Schicksal, sollte er in Sarshaans Hände fallen, ein gar schreckliches wäre. Deshalb ist es ihr lieber, wenn wir ihn bekommen. Wir sollen also beim Truppenauszug, wenn richtig viel draußen los ist, durch einen Durchbruch in der Gießereiwand dort hinein und uns Modra schnappen.

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joern Seelenquell

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